Lieder

                    Ostfriesland Power     

                                                              Willkommen auf der Site der ostfriesischen Power

Eastfrisian - Die besten Seiten Ostfrieslands

Startseite   Ostfriesland in Wappen   Die Farben schwarz-rot-blau   ostfriesisches Brauchtum

Plattdeutsch   Rezepte   Fotos   Dart   über mich   Links   Kontakt   Gästebuch

 
 
Lieder
Gedichte
Anekdoten
Geschichten
Sprüche

 

 

 

 

 

Ostfriesenlied

In Ostfreesland is`t am besten,

över Ostfreesland geiht der nix.

War sünd woll de Wichter mojer,

war de Jungens woll so fix?

In Ostfreesland mag ick wesen,

anners nargens lever wesen,

över Freesland geith der nix.

Nargens bleiht de Saat so moje,

nargens is de Bur so riek.

Nargens sünd de Kojen fetter,

nargens geith de Ploog so liek.

Nargens gifft so faste Knoken,

weet man leckerder to moken

Botter, Kees un Karmelksbree.

Nä,`t is nargens, nargens bäter,

as war hoch de Dieken stahn.

War up`t Eiland an de Dünen

hoch henup de Bulgen slaan;

war so luut de Nordsee bullert,

war wi könen up de Dullert

Dreemastscheepen fahren sehn.

War in d` Wagen Törf un Kienholt

worden holt van`t Hochmoor her,

war de ganze Welt sück lüstig

makt up`t Is bi`t Genferbeer;

war s`in Feld mit Klooten scheten,

war se Bokweit Schubbers eten,

Harm up Freersföten geiht.

Vör Ostfreesland, vör Ostfreesland

loot ick Bloot un Leben geern,

wär ick man wär in Ostfreesland,

war so mannig söte Deern.

In de Frömde wünsk ick foken:

Kunk doch Moders Breepott koken

hören wär in `t Hörn bi `t Für.


 

Freesenlied

Wor de Nordseewellen trecken an den Strand,

wor de geele Ginster bleit in Dünensand,

wor de Möwen schrieen gell in Stormgebrus,

dor ist miene Heimat, dor bin ick to Hus.

Well`n un Wogenruschen weern min Weegenleed

un de witten Dünen sehn man Kinnertied,

markten ok min Sehnen und min heit Begehr:

dör de Welt to flegen, ower Land un Meer.

Wollt hett mit dat Leven all min Lengen stillt,

hett mi al dat geven, wat min Hart erfüllt,

all dat is verswunnen, wat mi drück un dreev,

hev dat Glück woll funnen, doch dat Heimweh bleev.

Heimweh na min lewe lüttje Inselland,

wor de geele Ginster bleiht in Dünensand,

wor de Möwen schrieen gell in Stormgebrus,

dor is mine Heimat, dor bin ick to Hus.

 

 

 

Matten Has (v. Klaus Groth)

Lütt Matten, de Has´,

de mak sick en Spaß;

he weer bi`t studeern,

dat Danzen to lehrn,

und danz ganz allen

op de achtersten Been.

Kemm Reinke, de Voß,

un dach: Das en Kost!

un seggt: Lüttje Matten,

so flink op de Padden?

Un danzt hier alleen

op de achtersten Been?

Kumm lat uns tosam!

Ick kann as de Dam!

De Kreih, de speelt Fiedel,

denn geiht dat kandidel,

denn geith dat mal schön

op de achtersten Been!

Lütt Matten gev Pot.

De Voß beet em dot

un sett sick in Schatten,

verspies`den lütt Matten,

De Kreih, de kreeg een

van de achtersten Been.